Holzsaunaöfen

Installation

Wichtig: Die Herstellergarantie erlischt, wenn Saunaofen und Saunaraum falsch dimensioniert sind.

Überprüfen Sie vor der Installation die folgenden Punkte:

1) Passt die Leistung (kW) zum Volumen (m³) der Saunakabine?

Falls sich im Saunaraum ungedämmte Ziegel-, Fliesen- oder Glasflächen befinden, muss pro Quadratmeter Wandfläche ein zusätzliches Volumen von 1 m³ zur Saunaraumgröße addiert werden.

HIVE Wood 13 ist für Saunaräume mit 6–13 m³ geeignet, und HIVE Wood 17 ist für Saunaräume mit 8–16 m³ vorgesehen.

Nutzen Sie unseren Saunakalkulator, um die für das geschätzte Volumen Ihrer Saunakabine am besten geeignete Heizleistung zu ermitteln.

HUUM Sauna calculator - sauna cubic size

 

2) Sicherheitsabstände prüfen (für eine sichere Installation)

Das Einhalten der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände rund um Saunaöfen ist essenziell für einen sicheren Betrieb und den Schutz der Nutzer. Saunaöfen erreichen sehr hohe Temperaturen. Ausreichende Abstände reduzieren das Risiko von Verbrennungen, Überhitzung oder dem Entzünden nahegelegener Gegenstände.

 

 

Zwischen einer Wand aus nicht brennbarem Material und dem Ofen muss mindestens 50 mm Abstand eingehalten werden.

Der Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien kann auf 50 % (bei einfachem Hitzeschild) bzw. auf 25 % (bei doppeltem Hitzeschild) reduziert werden. Das Hitzeschild zählt zum Sicherheitsabstand. Zwischen der Außenfläche des Hitzeschilds und der geschützten Oberfläche müssen mindestens 30 mm Abstand bleiben.

Der Sicherheitsabstand zwischen Saunaofen und Decke kann mit einem einfachen Schutzschirm um 25 % reduziert werden. Ein doppelter Schutzschirm wird an der Decke nicht verwendet.

  • HIVE Wood Saunaofen
  • Metallgitter
  • Installations- und Bedienungsanleitung
  • Hitzebeständiger Handschuh
  • Holzkeile
  • Metall-Befestigungsplatten (2 Stück)
  • Ascherost
  • Reinigungsöffnungen (2 Stück)
  • Ascheschublade

Saunasteine und der Anschluss an den Schornstein sind nicht enthalten und müssen separat erworben werden.

Hinweis: Der Anschluss zwischen Saunaofen und Abgasrohr/Schornstein darf nur von einer zertifizierten Fachkraft vorgenommen werden.

Der Abgasstutzen des HIVE Wood befindet sich oben am Saunaofen. Der Ofen wird mit speziellen Metall-Rauchrohren an den Schornstein angeschlossen; die Verbindungen können optional mit hitzebeständiger Dichtschnur abgedichtet werden.

Worauf bei der Installation zu achten ist:

  • Die Bögen der Verbindungsrohre müssen möglichst „weich“/großzügig ausgeführt sein, um den Zugverlust zu minimieren.
  • Das Rohr wird durch die Schornsteinwand geführt und mit Mineralwolle abgedichtet.
  • Die Abgase des Ofens müssen in einen separaten Schornsteinzug geleitet werden.
  • Die Nutzung eines gemeinsamen Schornsteinzugs mit anderen Feuerstätten ist nicht zulässig.

Achtung: Eine mechanische Abluft (Zwangsabluft) kann Probleme mit der Belüftung des Raumes und eine unzureichende Verbrennung verursachen. Planung und Bau einer solchen Lüftung sind nur unter Aufsicht einer zugelassenen Fachkraft zulässig.

  • HIVE Wood 13 benötigt 90 kg Saunasteine mit einer Korngröße von 5–10 cm.
  • HIVE Wood 17 benötigt 130 kg Saunasteine mit einer Korngröße von 5–10 cm.
  • Mit dem Steinkorb können zusätzlich ca. 35–40 kg Steine ergänzt werden.

Wir empfehlen für HUUM Saunaöfen runde Steine. Sie passen zum Design und sorgen für milderen Dampf. In unserem Sortiment finden Sie runde Olivin-Diabas-Saunasteine (15-kg-Säcke).

Hinweis: Verwenden Sie nur Steine, die ausdrücklich für Saunaöfen geeignet sind. Vermeiden Sie Dekosteine, da sie leicht brechen können.

  • Waschen Sie die Steine vor dem ersten Gebrauch unter fließendem Wasser, um Staub zu entfernen.
  • Legen Sie die Steine einzeln ein – nicht hineinschütten oder werfen.
  • Beginnen Sie mit größeren Steinen unten und an den Seiten, füllen Sie dann Zwischenräume mit kleineren Steinen.
  • Legen Sie die Steine dicht, aber lassen Sie genügend Raum für Luftzirkulation.
  • Bedecken Sie die äußeren Flächen so, dass die Heizelemente nicht sichtbar sind. Werden sie direkt mit Wasser getroffen, verkürzt sich die Lebensdauer und es entsteht eine zu starke, „spitze“ Hitze.
HUUM HIVE Wood and Heat stone placement

Das Benutzerhandbuch finden Sie hier.

Heizen

Der Saunaofen darf ausschließlich mit Holzscheiten beheizt werden. Für HIVE Wood 13 eignen sich Scheite mit einer Länge von 30 cm, für HIVE Wood 17 Scheite mit 40 cm Länge am besten.

Die Verbrennungsluft wird über die Position der Ascheschublade reguliert:

  • Zum Anzünden empfiehlt es sich, die Ascheschublade bis zu 10 mm geöffnet zu lassen.
  • Sobald das Holz brennt, schließen Sie die Ascheschublade so, dass der Abstand zwischen der Vorderkante der Schublade und der Ofenwand – je nach Zug – etwa 2–3 mm beträgt.

Halten Sie die Ofentür während des Heizens geschlossen. Öffnen Sie die Tür nur zum Nachlegen von Holz.

Hinweis: Vermeiden Sie eine Überhitzung. Eine Überhitzung liegt vor, wenn das Ofengehäuse rot zu glühen beginnt. Überhitzung kann das Metall verformen; für dadurch verursachte Schäden übernimmt der Hersteller keine Verantwortung.

Durch Aufgießen von Wasser auf die heißen Saunasteine erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit und die gefühlte Temperatur nach Ihren Vorlieben.

Saunasteine müssen heiß sein

Der richtige Zeitpunkt zum Aufguss ist, wenn das Wasser vollständig verdampft. Testen Sie dies, indem Sie eine kleine Menge Wasser aufgießen.

Sauberes und warmes Wasser verwenden

Am besten verwenden Sie warmes Leitungswasser, um ein Springen der Steine durch zu starke Temperaturunterschiede zu vermeiden.

Pro Aufguss nur kleine Mengen

Wir empfehlen ca. 80 ml Wasser pro Aufguss. Wenn Sie mehr Dampf möchten, warten Sie einige Minuten und geben Sie erneut dieselbe Menge auf. So können die Steine zwischendurch trocknen und wieder aufheizen.

Wenn Wasser unten aus dem Saunaofen herausläuft, haben Sie entweder zu viel Wasser aufgegossen oder die Steine sind nicht heiß genug.

Das regelmäßige Entleeren der Ascheschublade ist entscheidend für einen effizienten und sicheren Betrieb von holzbefeuerten Saunaöfen. Prüfen und leeren Sie die Ascheschublade vor jeder Nutzung, damit der Ofen sicher, effizient und zuverlässig arbeitet.

Eine volle oder teilweise volle Ascheschublade kann folgende Probleme verursachen:

  • Behinderter Luftstrom: Wenn Asche den Luftstrom unter dem Rost blockiert, leidet die Verbrennung. Das reduziert die Effizienz und erhöht den Brennstoffverbrauch.
  • Übermäßige Hitze: Ansammlung von Asche kann den Rost überhitzen. Längere Einwirkung hoher Hitze kann den Rost verformen, spröde machen oder zu Materialausbrand führen.
  • Materialschäden: Chemische Verbindungen und Kohlenstoffrückstände in der Asche können bei hohen Temperaturen mit Metall reagieren, Korrosion beschleunigen und die Lebensdauer des Rosts verkürzen.

Wenn die Oberfläche des Saunaofens rot wird, überhitzt er. Schließen Sie die Ascheschublade sofort, um die Verbrennung zu reduzieren. Für Schäden durch Überhitzung übernimmt der Hersteller keine Verantwortung.

Fehlerbehebung

Mögliche Gründe:

  • Feuchtes oder zu dickes Brennholz: Verwenden Sie trockenes Holz mit 10–15 % Restfeuchte. Schneiden Sie das Holz auf die empfohlene Länge (30–40 cm), ideales Gewicht: 0,4–0,7 kg pro Scheit.
  • Falsche Dimensionierung: Prüfen Sie, ob die Ofenleistung zur Raumgröße passt. Ersetzen Sie den Ofen bei Bedarf durch ein stärkeres Modell. Achten Sie außerdem auf eine gute Dämmung, damit Wärme im Raum bleibt.
  • Lüftungsfehler: Sorgen Sie für ausreichende Frischluft, ohne Unterdruck zu erzeugen. Stellen Sie Zu- und Abluft korrekt ein bzw. reparieren Sie diese bei Bedarf.

 

Auch die Außentemperatur beeinflusst die Aufheizzeit deutlich. Bei Temperaturen unter 10 °C kann das Aufheizen bis zu 3 Stunden dauern. Bei holzbefeuerten Öfen entsteht die Wärme zunächst im Inneren und breitet sich nach außen aus, bis alle Steine heiß sind. Erst wenn die Steine vollständig aufgeheizt sind, verteilt sich die Wärme gleichmäßig im Saunaraum.

Mögliche Gründe:

  • Feuchter Schornsteinzug oder Steine: Heizen Sie den Schornstein vor, indem Sie etwas trockenes Papier oder Anzündholz im Ofen entzünden. Stellen Sie sicher, dass der Saunaraum warm und trocken ist, bevor Sie den Ofen befeuern.
  • Zu wenig Luftzufuhr oder Unterdruck: Der Raum erhält zu wenig Luft oder eine Lüftung erzeugt Unterdruck (z. B. bei gleichzeitiger Nutzung einer Dunstabzugshaube).
  • Undichtes Rauchrohr: Prüfen Sie das Rauchrohr auf Spalten oder Beschädigungen und dichten Sie diese mit hitzebeständigen Materialien ab. Ersetzen Sie beschädigte Rohre oder Verbindungen.
  • Falsche Schornsteinhöhe oder -durchmesser: Ein zu kurzer, zu enger oder fehlerhaft gebauter Schornstein kann den Zug beeinträchtigen. Prüfen Sie die Abmessungen.
  • Wetterbedingungen: Starker Wind, niedriger Luftdruck oder sehr kaltes Wetter können den Zug verschlechtern.
  • Vorheizen (Einbrennen) wurde nicht durchgeführt: Führen Sie die Vorheiz-/Einbrennprozedur gemäß Anleitung durch (siehe Handbuch).
  • Steine nicht gewaschen oder verschmutzt: Nehmen Sie die Steine heraus, waschen Sie sie gründlich mit sauberem Wasser und lassen Sie sie vollständig trocknen, bevor Sie sie wieder einlegen.
  • Aufgusswasser ist nicht sauber: Verwenden Sie kein Wasser mit Verunreinigungen, Reinigungsmitteln oder Ölen. Reinigen Sie bei Bedarf Gefäß/Leitungen, um Verunreinigungen auszuschließen.
  • Halten Sie die Ascheschublade beim Heizen geschlossen. Eine geöffnete Schublade erhöht den Luftstrom und kann Überhitzung verursachen. Öffnen Sie sie nur kurz zum Regulieren oder Reinigen.
  • Lassen Sie Schornsteinhöhe und -führung von einer Fachkraft prüfen und ggf. anpassen.
  • Verwenden Sie Holz mit geeigneter Größe und ausreichender Trocknung (nicht zu dünn und nicht „knochentrocken“). Dickere Scheite brennen langsamer und gleichmäßiger.
  • Überladen Sie den Ofen nicht. Halten Sie sich an die Herstellerangaben zur Holzmenge und zu Nachlegeintervallen.

Das Öffnen der Ofentür während der intensiven Brennphase ist nicht erlaubt.

Wenn es ausnahmsweise notwendig ist: Öffnen Sie die Tür zunächst nur wenige Millimeter für etwa 10 Sekunden. Danach können Sie die Tür so weit öffnen wie nötig.

Eine Verrußung der Scheibe beim Anzünden ist normal. Ursache sind Luftfeuchtigkeit und kalte Oberflächen, an denen Wasser kondensiert.

So vermeiden Sie es:

  • Lassen Sie beim Start die Tür in den ersten Minuten einen Spalt (ein paar Millimeter) geöffnet, damit die Oberflächen trocknen; schließen Sie die Tür danach vollständig.
  • Ein weiterer Grund kann zu feuchtes Brennholz sein. Lagern/trocknen Sie das Holz wenn möglich im Innenbereich.

Wartung

Saunasteine halten nicht ewig. Kontakt mit Wasser und Temperaturschwankungen führen dazu, dass sie mit der Zeit bröseln. Daher ist es normal, dass sie gelegentlich durch neue Steine ersetzt werden müssen.

Prüfen Sie den Zustand der Steine einmal jährlich oder nach 300 Heizstunden.

Bei durchschnittlich dreimal Saunieren pro Woche sollten Sie die Steine etwa einmal pro Jahr ersetzen. Bei seltener Nutzung reicht ein Austausch alle paar Jahre.

  • Leeren Sie die Ascheschublade vor jedem Heizen, da sie zur Zugregulierung verwendet wird.
  • Reinigen Sie die Heizflächen des Ofens regelmäßig, mindestens einmal nach 20 Nutzungen.
  • Lassen Sie mindestens einmal pro Jahr Schornstein und Rauchrohr von einer Fachkraft reinigen.
  • Reinigen Sie die Türscheibe regelmäßig, idealerweise vor jedem Heizen. Verwenden Sie speziellen Kamin-Glasreiniger oder ein angefeuchtetes Papiertuch, das in feine weiße Asche getaucht wurde. Danach mit einem frischen Papiertuch sauber und trocken nachwischen.

Installation

Wichtig: Die Herstellergarantie erlischt, wenn Saunaofen und Saunaraum falsch dimensioniert sind.

1) Passt die Leistung (kW) zum Volumen (m³) der Saunakabine?

Falls sich im Saunaraum ungedämmte Ziegel-, Fliesen- oder Glasflächen befinden, muss pro Quadratmeter Wandfläche ein zusätzliches Volumen von 1 m³ zur Saunaraumgröße addiert werden.

HIVE Wood 13 ist für Saunaräume mit 6–13 m³ geeignet, und HIVE Wood 17 ist für Saunaräume mit 8–16 m³ vorgesehen.

Nutzen Sie unseren Saunakalkulator, um die für das geschätzte Volumen Ihrer Saunakabine am besten geeignete Heizleistung zu ermitteln.

HUUM Sauna calculator - sauna cubic size

 

2) Sicherheitsabstände prüfen (für eine sichere Installation)

Das Einhalten der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände rund um Saunaöfen ist essenziell für einen sicheren Betrieb und den Schutz der Nutzer. Saunaöfen erreichen sehr hohe Temperaturen. Ausreichende Abstände reduzieren das Risiko von Verbrennungen, Überhitzung oder dem Entzünden nahegelegener Gegenstände.

 

 

Zwischen einer Wand aus nicht brennbarem Material und dem Ofen muss mindestens 50 mm Abstand eingehalten werden.

Der Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien kann auf 50 % (bei einfachem Hitzeschild) bzw. auf 25 % (bei doppeltem Hitzeschild) reduziert werden. Das Hitzeschild zählt zum Sicherheitsabstand. Zwischen der Außenfläche des Hitzeschilds und der geschützten Oberfläche müssen mindestens 30 mm Abstand bleiben.

Der Sicherheitsabstand zwischen Saunaofen und Decke kann mit einem einfachen Schutzschirm um 25 % reduziert werden. Ein doppelter Schutzschirm wird an der Decke nicht verwendet.

  • HIVE Flow Saunaofen
  • Metallgitter
  • Installations- und Bedienungsanleitung
  • Hitzebeständiger Handschuh
  • Holzkeile
  • Metall-Befestigungsplatten (2 Stück)
  • Ascherost
  • Reinigungsöffnungen (2 Stück)
  • Ascheschublade

Saunasteine und der Anschluss an den Schornstein sind nicht enthalten und müssen separat erworben werden.

Hinweis: Der Anschluss zwischen Saunaofen und Abgasrohr/Schornstein darf nur von einer zertifizierten Fachkraft vorgenommen werden.

Hinweis: Der Anschluss zwischen Saunaofen und Abgasrohr/Schornstein darf nur von einer zertifizierten Fachkraft vorgenommen werden.

Der HIVE Flow Saunaofen kann sowohl von oben als auch von hinten an das Rauchrohr angeschlossen werden. Für den rückseitigen Anschluss müssen die Positionen des verschraubten Schornsteinanschlusses und der Abdeckplatte getauscht werden.

Rückseitiger Anschluss (HIVE Flow): Die beiden Rippen müssen entsprechend dem Durchmesser des Schornsteinelements zugeschnitten werden; die losen Enden der Rippen werden mit den im Lieferumfang enthaltenen Metall-Befestigungsplatten fixiert.

Der Saunaofen muss mindestens einmal im Freien aufgeheizt werden (unter Einhaltung allgemeiner Brandschutzmaßnahmen), damit die hitzebeständige Lackierung korrekt aushärtet.

Das ist erforderlich, weil die Schutzlackschicht beim ersten Aufheizen gesundheitsschädliche und unangenehm riechende Dämpfe abgeben kann. Erst beim ersten Aufheizen erhält die Lackierung ihre dauerhaften Eigenschaften.

  • Montage des Ofens für das Einbrennen – Verweis auf das Handbuch.
  • Heiz-/Anfeueranleitung (Schritt für Schritt) – Verweis auf das Handbuch.
  • Optional: Video ergänzen (falls vorhanden).
  • HIVE Flow: 150 kg Saunasteine (Korngröße 5–10 cm). Mit dem Steinkorb können zusätzlich ca. 35–40 kg ergänzt werden.
  • HIVE Flow Mini und Mini LS: 105 kg Saunasteine.

Wir empfehlen für HUUM Saunaöfen runde Steine. Sie passen zum Design und sorgen für milderen Dampf. In unserem Sortiment finden Sie runde Olivin-Diabas-Saunasteine (15-kg-Säcke).

Hinweis: Verwenden Sie nur Steine, die ausdrücklich für Saunaöfen geeignet sind. Vermeiden Sie Dekosteine, da sie leicht brechen können.

  • Waschen Sie die Steine vor dem ersten Gebrauch unter fließendem Wasser, um Staub zu entfernen.
  • Legen Sie die Steine einzeln ein – nicht hineinschütten oder werfen.
  • Beginnen Sie mit größeren Steinen unten und an den Seiten, füllen Sie dann Zwischenräume mit kleineren Steinen.
  • Legen Sie die Steine dicht, aber lassen Sie genügend Raum für Luftzirkulation.
  • Bedecken Sie die äußeren Flächen so, dass die Heizelemente nicht sichtbar sind. Werden sie direkt mit Wasser getroffen, verkürzt sich die Lebensdauer und es entsteht eine zu starke, „spitze“ Hitze.
FLOW  setting up

 

Das Benutzerhandbuch finden Sie hier.

Heizen

Hinweis: Stellen Sie sicher, dass das Einbrennen vor dem ersten Saunagang durchgeführt wurde.

  • Lassen Sie die Ascheschublade nach dem Anzünden bis zu 15 Minuten geöffnet. Die Ascheschublade verfügt über einen Begrenzer, der verhindert, dass sie weiter als 3 mm geöffnet werden kann.
  • Die Feuerraumtür kann nach dem Anzünden ca. 2 Minuten leicht geöffnet bleiben (ein paar Millimeter genügen). Das reduziert Kondensation und das Anhaften von Ruß an der Türscheibe.
  • Öffnen Sie das Luftventil unter der vorderen Kante des Ofens vollständig. Brennt das Feuer zu intensiv, reduzieren Sie die Verbrennungsintensität durch Verstellen des Ventils.

Durch Aufgießen von Wasser auf die heißen Saunasteine erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit und die gefühlte Temperatur nach Ihren Vorlieben.

Saunasteine müssen heiß sein

Der richtige Zeitpunkt zum Aufguss ist, wenn das Wasser vollständig verdampft. Testen Sie dies, indem Sie eine kleine Menge Wasser aufgießen.

Sauberes und warmes Wasser verwenden

Am besten verwenden Sie warmes Leitungswasser, um ein Springen der Steine durch zu starke Temperaturunterschiede zu vermeiden.

Pro Aufguss nur kleine Mengen

Wir empfehlen ca. 80 ml Wasser pro Aufguss. Wenn Sie mehr Dampf möchten, warten Sie einige Minuten und geben Sie erneut dieselbe Menge auf. So können die Steine zwischendurch trocknen und wieder aufheizen.

Wenn Wasser unten aus dem Saunaofen herausläuft, haben Sie entweder zu viel Wasser aufgegossen oder die Steine sind nicht heiß genug.

Das regelmäßige Entleeren der Ascheschublade ist entscheidend für einen effizienten und sicheren Betrieb von holzbefeuerten Saunaöfen. Prüfen und leeren Sie die Ascheschublade vor jeder Nutzung, damit der Ofen sicher, effizient und zuverlässig arbeitet.

Eine volle oder teilweise volle Ascheschublade kann folgende Probleme verursachen:

  • Behinderter Luftstrom: Wenn Asche den Luftstrom unter dem Rost blockiert, leidet die Verbrennung. Das reduziert die Effizienz und erhöht den Brennstoffverbrauch.
  • Übermäßige Hitze: Ansammlung von Asche kann den Rost überhitzen. Längere Einwirkung hoher Hitze kann den Rost verformen, spröde machen oder zu Materialausbrand führen.
  • Materialschäden: Chemische Verbindungen und Kohlenstoffrückstände in der Asche können bei hohen Temperaturen mit Metall reagieren, Korrosion beschleunigen und die Lebensdauer des Rosts verkürzen.

Wenn die Oberfläche des Saunaofens rot wird, überhitzt er. Schließen Sie die Ascheschublade sofort, um die Verbrennung zu reduzieren. Für Schäden durch Überhitzung übernimmt der Hersteller keine Verantwortung.

Fehlerbehebung

Mögliche Gründe:

  • Feuchtes oder zu dickes Brennholz: Verwenden Sie trockenes Holz mit 10–15 % Restfeuchte. Schneiden Sie das Holz auf die empfohlene Länge (30–40 cm), ideales Gewicht: 0,4–0,7 kg pro Scheit.
  • Falsche Dimensionierung: Prüfen Sie, ob die Ofenleistung zur Raumgröße passt. Ersetzen Sie den Ofen bei Bedarf durch ein stärkeres Modell. Achten Sie außerdem auf eine gute Dämmung, damit Wärme im Raum bleibt.
  • Lüftungsfehler: Sorgen Sie für ausreichende Frischluft, ohne Unterdruck zu erzeugen. Stellen Sie Zu- und Abluft korrekt ein bzw. reparieren Sie diese bei Bedarf.

 

Auch die Außentemperatur beeinflusst die Aufheizzeit deutlich. Bei Temperaturen unter 10 °C kann das Aufheizen bis zu 3 Stunden dauern. Bei holzbefeuerten Öfen entsteht die Wärme zunächst im Inneren und breitet sich nach außen aus, bis alle Steine heiß sind. Erst wenn die Steine vollständig aufgeheizt sind, verteilt sich die Wärme gleichmäßig im Saunaraum.

Mögliche Gründe:

  • Feuchter Schornsteinzug oder Steine: Heizen Sie den Schornstein vor, indem Sie etwas trockenes Papier oder Anzündholz im Ofen entzünden. Stellen Sie sicher, dass der Saunaraum warm und trocken ist, bevor Sie den Ofen befeuern.
  • Zu wenig Luftzufuhr oder Unterdruck: Der Raum erhält zu wenig Luft oder eine Lüftung erzeugt Unterdruck (z. B. bei gleichzeitiger Nutzung einer Dunstabzugshaube).
  • Undichtes Rauchrohr: Prüfen Sie das Rauchrohr auf Spalten oder Beschädigungen und dichten Sie diese mit hitzebeständigen Materialien ab. Ersetzen Sie beschädigte Rohre oder Verbindungen.
  • Falsche Schornsteinhöhe oder -durchmesser: Ein zu kurzer, zu enger oder fehlerhaft gebauter Schornstein kann den Zug beeinträchtigen. Prüfen Sie die Abmessungen.
  • Wetterbedingungen: Starker Wind, niedriger Luftdruck oder sehr kaltes Wetter können den Zug verschlechtern.
  • Vorheizen (Einbrennen) wurde nicht durchgeführt: Führen Sie die Vorheiz-/Einbrennprozedur gemäß Anleitung durch (siehe Handbuch).
  • Steine nicht gewaschen oder verschmutzt: Nehmen Sie die Steine heraus, waschen Sie sie gründlich mit sauberem Wasser und lassen Sie sie vollständig trocknen, bevor Sie sie wieder einlegen.
  • Aufgusswasser ist nicht sauber: Verwenden Sie kein Wasser mit Verunreinigungen, Reinigungsmitteln oder Ölen. Reinigen Sie bei Bedarf Gefäß/Leitungen, um Verunreinigungen auszuschließen.
  • Halten Sie die Ascheschublade beim Heizen geschlossen. Eine geöffnete Schublade erhöht den Luftstrom und kann Überhitzung verursachen. Öffnen Sie sie nur kurz zum Regulieren oder Reinigen.
  • Lassen Sie Schornsteinhöhe und -führung von einer Fachkraft prüfen und ggf. anpassen.
  • Verwenden Sie Holz mit geeigneter Größe und ausreichender Trocknung (nicht zu dünn und nicht „knochentrocken“). Dickere Scheite brennen langsamer und gleichmäßiger.
  • Überladen Sie den Ofen nicht. Halten Sie sich an die Herstellerangaben zur Holzmenge und zu Nachlegeintervallen.

Das Öffnen der Ofentür während der intensiven Brennphase ist nicht erlaubt.

Wenn es ausnahmsweise notwendig ist: Öffnen Sie die Tür zunächst nur wenige Millimeter für etwa 10 Sekunden. Danach können Sie die Tür so weit öffnen wie nötig.

Eine Verrußung der Scheibe beim Anzünden ist normal. Ursache sind Luftfeuchtigkeit und kalte Oberflächen, an denen Wasser kondensiert.

So vermeiden Sie es:

  • Lassen Sie beim Start die Tür in den ersten Minuten einen Spalt (ein paar Millimeter) geöffnet, damit die Oberflächen trocknen; schließen Sie die Tür danach vollständig.
  • Ein weiterer Grund kann zu feuchtes Brennholz sein. Lagern/trocknen Sie das Holz wenn möglich im Innenbereich.

Wartung

Saunasteine halten nicht ewig. Kontakt mit Wasser und Temperaturschwankungen führen dazu, dass sie mit der Zeit bröseln. Daher ist es normal, dass sie gelegentlich durch neue Steine ersetzt werden müssen.

Prüfen Sie den Zustand der Steine einmal jährlich oder nach 300 Heizstunden.

Bei durchschnittlich dreimal Saunieren pro Woche sollten Sie die Steine etwa einmal pro Jahr ersetzen. Bei seltener Nutzung reicht ein Austausch alle paar Jahre.

  • Leeren Sie die Ascheschublade vor jedem Heizen, da sie zur Zugregulierung verwendet wird.
  • Reinigen Sie die Heizflächen des Ofens regelmäßig, mindestens einmal nach 20 Nutzungen.
  • Lassen Sie mindestens einmal pro Jahr Schornstein und Rauchrohr von einer Fachkraft reinigen.
  • Reinigen Sie die Türscheibe regelmäßig, idealerweise vor jedem Heizen. Verwenden Sie speziellen Kamin-Glasreiniger oder ein angefeuchtetes Papiertuch, das in feine weiße Asche getaucht wurde. Danach mit einem frischen Papiertuch sauber und trocken nachwischen.

Zubehör

Ja, wir empfehlen ein Schutzgitter (Schutzreling), besonders in kleinen oder kompakten Saunen, in denen das Risiko eines versehentlichen Kontakts höher ist. Es erhöht die Sicherheit, eliminiert jedoch nicht alle Risiken.